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Rock-in-Anreppen 2003
Geschrieben von Andreas Steffens   
Bei der 3. Auflage von Rock-in-Anreppen gab es wieder alles, was ein kleines aber feines Festival ausmacht: Volle Hütte, gute Stimmung und natürlich handgemachte und schweißtreibende Livemusik. So gaben sich in diesem Jahr gleich 4 heimische Bands in der Anreppener Dorfhalle die Ehre. Die Moderation übernahm in diesem Jahr Sandra Hering.
Der Abend begann mit den Jungs von Moontower. Die Band um Drummer Andreas Witte die in Anreppen ihren Proberaum hat, spielt eine Mischung aus Hardrock und Punk. Spieltechnisch und musikalisch hat diese Nachwuchsband einen Riesenschritt nach vorn gemacht. Und so wundert es nicht, dass gleich zu Anfang des Konzerts schon erste zaghafte Stagediving-Versuche der Fans unternommen wurden. Dabei kam Moontower zugute, dass die Halle schon gleich zu Beginn recht gut besucht war. Den undankbaren Job des Openers spielte die Band mit Bravour.
Als zweite Band des Abends wussten dann "The nasty little Shitheads" zu überzeugen. Die Band, die aus den ehemaligen Hoblins-Choice hervorgegangen sind setzten eher auf die harte Schiene. Ausgewachsener Punk´n Roll mit einer Prise Ska - dass war die Mischung, die die Fans sofort quasi zum ausrasten brachte. Da war sogar mal eine Trompete zu hören und der mehrstimmige Gesang und die Saiten- und Schlagzeuggewitter trafen den Nerv der Fans.
Nach einer kurzen Umbaupause kam dann die schon lange aktive Paderborner Band "Stickstoff" auf die Bühne. Die Viermanncombo in der Besetzung: Michael Koch (Tasten); Andy Lindner (Schlagzeug); Siggi Zufacher (Bass) und Oliver Mathey (Gitarre/Gesang) spielte im Gegensatz zu den anderen Bands des Abends eine ruhigere und groovigere Musik. Die deutschsprachigen Eigenkompositionen der vielseitigen Musiker kamen im Funk- und HipHop-Gewand daher und nicht nur bei "Supergeiles Ding" hatten sie ihre Fangemeinde im Griff. Für Fans sei die 1999 erschienene Stickstoff CD mit dem Titel "Ohrfrei" empfohlen.
Als letzte Band des Abends betrat um kurz vor 12 die 6-köpfige Formation SLyDE die Bühne. Und gleich wurde ein Soundteppich bestehend aus 2 E-Gitarren samt Rhytmussektion und zweier Top-Stimmen entfaltet. Eigenkompositionen als moderner, melodiöser und schneller Hardrock wurde geboten. Dabei wussten insbesondere Frontmann Ian und Sängerin Anna besonders zu gefallen und man merkte, dass der Funke übersprang. Im Nu verwandelte SLyDE den Saal in einen wahren Hexenkessel in dem Pogo und Stagediving angesagt waren. Die Band durfte nicht ohne Zugabe von der Bühne und hier spielten sie den alten Beatles Klassiker "Hey Jude". Zunächst nur mit Akkustik-Gitarre und Gesang fand sich am Ende wieder die ganze Band auf der Bühne zum letzten Stück des Abends ein.
Der Erlös aus diesem Jahr wurde den westfälischen Kinderdörfern in Ghana übergeben. http://www.ivwk.de/benefiz/benefiz.php 
 
© 2010 Rock in Anreppen
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